Islas de Gigantes: Insel-Abenteuer auf Philippinisch

Träumst Du auch von schneeweißen Stränden, glasklarem Meer und lauen Sommernächten auf einer einsamen Insel? Die Islas de Gigantes bieten Dir all das!

Phillipinische Trauminsel

Doch bevor Du Deine Tasche packst, überlege einen Moment, wie viel Robinson Crusoe tatsächlich in Dir steckt. Denn die zehn kleinen Inseln im Pazifischen Ozean verdanken ihre Idylle tatsächlich ihrer Abgeschiedenheit …

Hideaway für Ruhesuchende mit Sinn für Abenteuer

Der Taifun Yolanda hat 2013 laut lokalen Berichten über 90 Prozent der Inseln zerstört. In mühsamer Handarbeit wurden die Fischerdörfer und ein paar Hotels neu errichtet. Inzwischen haben die Filipinos aus den Großstädten die Islas de Gigantes als Ausflugsziel wieder entdeckt. Doch die Touristen bleiben noch aus.

Schnorcheln Philippinen

Die Einheimischen haben mich mehrfach gefragt, ob ich nicht in meiner Heimat etwas Werbung für die Trauminseln machen könnte 😉 Die Hotels stehen leer. Zuversicht bietet nur ein Artikel im berühmten „Forbes Magazin“, in dem die Islas de Gigantes als Reiseziel 2017 gehypt werden.

Übung in Gelassenheit: Auf den Philippinen ticken die Uhren noch anders

Bei dem herrlichen Gleichmut, welche die Passagiere ausstrahlen und dem verschmitzten Lächeln, das die Bootsmänner auf den Lippen tragen, wirst Du nicht vermuten, dass wir zu diesem Zeitpunkt bereits über zwei Stunden mit Motorschaden auf dem offenen Meer trieben. Ich war zu dem Zeitpunkt auch noch relativ entspannt, da ich genug Wasser, Kekse und ein Hörbuch dabei hatte, um mehrere Stunden durchzuhalten.

Video_Boot_Phillipinen

Motorschaden auf hoher See

Nachdem schließlich sogar der Kapitän und ein paar Fahrgäste mit anpackten, wurde der Motor ratternd wieder zum Laufen gebracht und wir kamen nach sechs Stunden (statt zwei) auf Isla Gigantes North an. Erleichtert wollte ich von Bord gehen, bis mir bewusst wurde, dass wir an keinem Steg sondern ca. 50 Meter vor dem Ufer gehalten haben.

Zwei Jungs in einem Holzboot sollten uns als Weihboot dienen. Eigentlich keine schlechte Idee. Man muss nur mit seinem Gepäck die anderthalb Meter von der schwankenden Fähre in das wackelige Boot hüpfen 😉

Phillipinen Traumurlaub

Zu diesem Zeitpunkt war das Beiboot leider schon mit ca. 20 Personen und deren Gepäck so überfüllt, dass ich nach dem waghalsigen Sprung knöchelhoch im Wasser stand. Ein Junge schippte mit einem Plastikeimer eifrig das Wasser aus dem Boot, während der Motor mit einem höhnischen Gluckern abstarb … Mehrere Versuche folgten, die Stimmung wurde langsam panisch und ich versuchte mich mit Selbstgesprächen zu beruhigen.

Als ich endlich in meiner Unterkunft ankam, wurde ich mit einer heißen Schokolade (ja, Du liest richtig 😉 ) und frischem Fisch willkommen geheißen.

Reich unter der (Meeres-) Oberfläche

Austern Muscheln Krebse

Austern und Jakobsmuscheln sind auf den Islas de Gigantes in so hervorragender Qualität vorhanden, dass sie bis nach Amerika exportiert werden. Ich wurde von meinen Gastgebern rundum mit frischem Fisch, Krebsen, gegrilltem Tintenfisch und Meeresfrüchten verwöhnt. Sogar zum Frühstück wurden mir Jakobsmuscheln serviert. Und das alles zu Preisen, für die ich mich in Deutschland nicht mal mit einem Schinkenbrot versorgen könnte!

Fähre Isla Gigantes

Also Robinson Crusoe, bist Du bereit? 😉

Anreise: Mit dem Flugzeug nach Roxas auf die Insel Panay und von dort weiter mit dem Bus nach Estancia. Von Estancia fährt täglich um ca. 13 Uhr die Fähre nach Gigantes Island North. Die Managerin des Se San Beach Resorts ist Dir unter Tel. +639274354378 gerne bei der Planung behilflich und organisiert kostenlos Deine Abholung.

Achtung: „Resort“ wird auf den Philippinischen Inseln alles genannt, was müden Touristen eine Übernachtungsmöglichkeit mit fließend (kaltem) Wasser und ein Restaurant bietet.

Dort, wo der Pfeffer wächst

Vietnam. Das vom längsten Krieg des zwanzigsten Jahrhunderts gebeutelte Land hat sich 40 Jahre später zum größten Pfeffer-Exporteur der Welt gemausert. Das sich in dem asiatischen Land “etwas bewegt” wurde mir vor allem in der Hauptstadt Hanoi bewusst.

Hanoi

Hanoi – sieben Millionen Zweibeiner mit vier Millionen Zweirädern.

Das offensichtliche Verkehrschaos, der Müll auf den Straßen und der Smog haben dafür gesorgt, dass ich mich in Hanoi nicht so wohl, wie in anderen asiatischen Metropolen, gefühlt habe. Die Gehwege werden von den Einheimischen als Geschäftsfläche und Parkplatz für ihren eigenen Anteil an den vier Millionen Mopeds der Stadt, genutzt. Auf der Straße erkämpft sich jedes motorisierte Fahrzeug hupend seinen Vorrang – Ampeln werden dabei nur gelegentlich berücksichtigt. Zebrastreifen gar nicht.

Hanoi Elektrik Kabel

Saigon erscheint mir im Vergleich zu Hanoi wie eine ländliche Vorstadt. Tatsächlich ist Saigon zwar das wirtschaftliche Zentrum Vietnams aber dennoch nur eine dicht besiedelte “Provinz” aus 58 Siedlungen. Hier kannst Du Dich schon sicherer fortbewegen und das wilde Treiben z. B. gemütlich von einem Café aus beobachten. Außerdem lohnen sich der Ben Thanh Market zum Souvenir-Shopping und der Besuch der Chill Skybar, um sich einen Überblick über die Stadt zu verschaffen. Übrigens: Die Happy-Hour ist hier von 17:30 – 19 Uhr 😉

Saigon von oben

Nach meiner zweiwöchigen Reise durch Vietnam habe ich eine besonders hübsche Insel im Süden gefunden, die zwar über ertragreiche Pfefferplantagen verfügt, mich aber eher mit ihren wunderschönen Stränden beeindruckt hat:

Phú Quốc – traumhafte Strände mit albtraumhafter Vergangenheit

Phu Quoc Insel Baden

Mein Spaß an der Insel begann schon beim ersten Gespräch mit einem Vietnamesen, der versuchte mir die Aussprache von Phu Quoc beizubringen: “Fu Kwuck” – versuche Du mal, das drei mal hintereinander zu sagen, ohne an ein verrücktes Huhn zu denken… 😉

Frische Früchte mit Blick aufs Meer

Allerdings verging mir das Lachen schlagartig, als ich im Kriegsopfer Museum in Saigon von der grausamen Geschichte Phu Quocs erfuhr. Französische Kolonialisten bauten 1953 auf der Insel ein Gefängnis, das im Vietnamkrieg für die barbarische Folterung von zehntausenden Vietnamesen, die im Kriege Widerstand leisteten, genutzt wurde. Neben dem Museum in Saigon gedenkt auch das Gefängnismuseum im Süden der Insel an die damaligen Opfer.

Ein Gefängnismuseum und schier endlose Strände – der Kontrast zwischen Gefangenschaft und Freiheit könnte kaum größer sein.

Strand Duong Dong

Die Trauminsel Phu Quoc wird auch das “Koh Samui Vietnams” genannt und wird vermutlich auch in ein paar Jahren so enden. Für Dich also ein Grund mehr, so schnell wie möglich Deine Koffer zu packen und der idyllischen Insel einen Besuch abzustatten – bevor die Touristenströme die Ruhe zerstören!

Phu Quoc Beach

Mir haben vor allem die Strände von Duong Dong und Long Beach gefallen. Diese Strand-Abschnitte sind sauber, das Wasser hat keine gefährlichen Strömungen und außer der süßen Früchte-Lady gibt es keine Strandverkäufer. Zudem erwartet Dich in Duong Dong Rory’s Beach Bar, die Dir Deine Reise mit herrlichen Cocktails und köstlichen Snacks versüßen wird. Zu später Stunde wird im Sand getanzt und wenn Du lange genug durchhältst, kannst Du Dich dort zum Frühstück mit hervorragenden pochierten Eiern und dem knusprigsten Speck der Insel stärken.

Beach Bar Phu Quoc

Wenn Dir am Strand liegen auf Dauer zu langweilig wird, empfehle ich Dir, ein Moped zu mieten. Auf der vietnamesischen Insel herrscht Rechtsverkehr und die Straßenverhältnisse sind gut. In Duong Dong Town findest Du die üblichen Annehmlichkeiten wie Geldautomaten, Apotheken, Post, Coffee Shops und Supermärkte.

Mein Tipp: Die Geldautomaten von Agribank und Vietcom erheben keine extra Auszahlungsgebühr! (Stand Januar 2017)

Im Zentrum von Duong Dong gibt es auch zwei Tempel, die nett anzusehen sind: Der kleine Dinh Cau Tempel auf einem Felsen am Meer und Sùng Hưng Cổ Tự an der Hauptstraße.

Phu Quoc Town Zentrum

Du bist auch “reif für die Insel”? Am einfachsten kommst Du nach Phu Quoc mit einem Flug über Hanoi oder Saigon (auch Ho Chi Minh City genannt). Und wenn Du dort für wenig Geld übernachten und mit direktem Meerblick Frühstücken möchtest, empfehle ich Dir das Viet Thanh Resort.

Kuang Si Wasserfälle in Luang Prabang

Mein persönliches Highlight in Laos! Während der Planung meiner Reise bin ich auf Instagram über ein Bild von unwirklich schönen Kaskaden an türkisfarbenem Wasser gestolpert – und war so begeistert, dass ich kurzerhand Luang Prabang auf meine Reiseroute gesetzt habe. Sechs Monate später war ich da:

Die Kuang Si Wasserfälle lassen meine Reiseträume Wirklichkeit werden!

Das Areal in der Nähe von Luang Prabang umfasst mehrere natürliche Wasserfälle – einer schöner als der andere! Je nach Lichteinfall ergeben sich facettenreiche Farbspiele. Die Farbe des Wassers habe ich nicht bearbeitet. Das Wasser erhält durch die darin enthaltenen Mineralien seine türkis-blaue Farbe. Die Kuang Si Wasserfälle sind ganzjährig erfrischend kühl und sauber. Nur gegen Ende der Trockenzeit werden die Wassermassen naturgemäß etwas weniger.

Für den Besuch der Wasserfälle solltest Du mindestens zwei Stunden einplanen, da die Besichtigung ein wirklich schöner Spaziergang mit Dschungel-Feeling ist. Die Wanderung bis zum obersten Wasserfall kannst Du Dir in 2017 allerdings sparen. Als wir verschwitzt oben ankamen, sind wir leider nur auf eine Baustelle getroffen. Aber dafür war nach dem Abstieg der Sprung ins saubere Wasser der Kuang Si Waterfalls umso erfrischender 😉

Drollige Moon-Bären und Sun-Bären haben am Fuße der Kuang Si Waterfalls ein sicheres Zuhause gefunden. Sie alle wurden durch die Organsiation “Free the Bears” gerettet und leben nun in tiergerechten Gehegen. In Asien, besonders in China und Vietnam, wird die Gallenflüssigkeit von Bären als Medizin und Statussymbol verkauft. Zu diesem idiotischen Zweck werden die Bären über Jahrzehnte in grausamen Käfigen gehalten und ausgebeutet.

Anfahrt zu den Kuang Si Wasserfällen: Ca. 30 km (50 Minuten) außerhalb von Luang Prabang, einer idyllischen Stadt in Laos. Viele Hotels bieten günstige Shuttlebusse an. Der Eintritt kostet 20.000 Kip (2,30 Euro).

Mit Freunden unterwegs in Thailand

Seit drei Wochen bin ich im wunderschönen Thailand – und diesmal nicht allein, sondern mit freundschaftlicher Unterstützung aus Deutschland und Thailand 😉 Da ich täglich mit meinen Freunden unterwegs bin und wir Abends natürlich auch ausgehen, lasse ich meinen Blog zurzeit etwas ruhen. Wenn mein Besuch Ende Januar wieder abreist, werde ich mich bestimmt etwas einsam fühlen und bin dann froh über die „Schreibarbeit“, die auf mich wartet.

Wir reisen von Süden nach Norden durch Thailand.

Da ich bereits das vierte Mal in Thailand bin, haben Andrea und ich die tollen Inseln im Süden weggelassen und sind, nach ein paar Tagen in Phuket, weiter nach Khao Lak gereist. Danach standen der beeindruckende Khao Sok Nationalpark, Bangkok, Ayutthaya, Sukothai und Chiang Mai auf dem Programm. Jetzt sitze ich gerade mit meiner Freundin Patricia im Bus nach Chiang Rai – ganz schön wackelig hier, wir fahren entlang der sattgrünen, hügeligen Wälder … In Thailands Norden erwartet uns das „Goldene Dreieck“ und dann geht’s weiter nach Laos – aber das ist eine andere Geschichte 😉

Baby_Elefant_Chiang_Mai

In Chiang Mai haben wir ein Elefanten Naturcamp besucht, in dem die Tiere in ihrer natürlichem Umgebung leben und artgerecht behandelt werden. Unter anderem werden dort misshandelte Arbeitselefanten wieder aufgepäppelt. Was hier aussieht wie ein Zaun, ist nur ein Baumstamm, der den hungrigen Baby-Elefanten davon abhält, mir hinterherzulaufen und noch mehr Angst einzujagen 😉 Die zartmütigen Tiere können sich frei bewegen und werden mit frischem Gemüse angelockt.

Weltweit wohlfühlen mit Yoga!

Seit vier Jahren schätze ich die wohltuende Wirkung von Yoga auf Körper und Geist. Nach jeder Yoga-Einheit, war sie auch noch so kurz, fühle ich mich körperlich lebendiger, größer, leichter und klarer im Kopf. Ich versuche mir jeden Morgen ein paar Minuten für dehnende Übungen zu nehmen. Doch auf Reisen ist das nicht immer einfach. In Hostels finde ich selten einen sauberen Platz, um mich entspannt auf dem Boden auszubreiten und mancher Tag beginnt so früh mit einem Ausflug, dass mir schlicht die Muße fehlt.

Doch tatsächlich sind das nur Ausreden! In fast jeder Stadt rund um den Globus und sogar auf abgelegenen Inseln öffnen wunderhübsche Yoga-Studios ihre Pforten für Gäste. “Drop In” ist überall willkommen und meist viel günstiger als ich es von Deutschland kenne.

Das InYoga in Sydney – herzliche Atmosphäre in modernem Ambiente

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Mein aktueller Favorit 🙂 55 Kurse pro Woche, Umkleiden mit verschließbaren Spinden, saubere Duschen, lecker Tee, hochwertige Yogamatten & Zubehör in gutem Zustand – hier komme ich täglich gerne wieder hin! Die zentrale Lage im In-Viertel Surry Hills setzt dem ganzen die Krone auf!

Zwei Wochen Yoga-Flatrate: 22 €, eine Stunde “Drop In”: 17 € – zur Webseite von InYoga Sydney

Das BodyMindSol – coole Location am Sydney

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Kleine Gruppen mit großartigem Ausblick! Die Umkleiden des darunter liegenden Schwimmbads Andrew Charlton Pool können genutzt werden. 21 Kurse pro Woche.
Vier Wochen Yoga-Flatrate: 53 €, eine Stunde “Drop In”: 18 € – Zur Webseite von BodyMindSol Sydney

Frühling in Sydney!

Ich bin gestern in Sydney angekommen und bleibe 11 Tage in der größten Stadt Australiens. Leider habe ich den Übernachtungsmarkt etwas unterschätzt. Obwohl ich an einem Mittwoch angekommen bin, waren fast alle Hostels ausgebucht! Ich hab dann das letzte Bett in einem stickigen Hostel-Zimmer bekommen, das ich mit drei Jungs aus Belgien, Frankreich und Finnland teilen muss.

Nachdem ich aber die erste Nacht gut geschlafen habe, kann ich mich außer über den Geruch von Stinkesocken, über nichts beschweren. Die Lage des Hostels “Original Backpackers” in Kings Cross ist gut!

Nur 20 Minuten Fußweg zur berühmten Sydney Opera

Das Wahrzeichen von Sydney ist eines der berühmtesten Gebäude des 20. Jahrhunderts. In der Samsung Virtual Reality Lounge im ersten Stock kann man mit Brille und Kopfhörern sogar eine virtuelle Tour über das Dach der Oper unternehmen! Kostenlos und ungefährlich 🙂

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Was meine Mutter dachte, was in Indonesien passiert …

Die Statuen vor  den Hinduistischen Tempeln, die sogenannten Tempelwächter, gleichen einem mütterlichen Albtraum.indonesien-als-frau-alleine

Und was tatsächlich auf Bali passiert ist …

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Diese zwei einheimischen Beauties haben mir kurzerhand eine vierhändige Massage verpasst – da sie sich nicht einigen konnten, wer mich “Weiße” massieren darf … 🙂 In den kleinen Salon in Mengwi auf Bali verirrt sich normalerweise keine Touristin. Da die zwei Ladys kein Wort Englisch sprechen, haben sie spontan ihre Nachbarin zur Hilfe geholt.

Als ich mich ausziehe, sagt die indonesische Frau zu mir: “Your Body is not perfect. You don’t look like a Model!”

Aua! Das saß! Ich war kurz verwirrt aber ehrlich gesagt, war es mir ziemlich Wurscht, was sie über meinen Körper denkt. Ich habe mit meiner perfekt unperfekten Figur längst Frieden geschlossen.

Letztendlich lag ich dann da, zwei Mädels haben mich massiert und die Dritte hat mich mit Fragen gelöchert. Das war ein Gekichere und Gegackere in dem Salon, kann ich Dir sagen! 😉 Sie wollten unbedingt meine Haare schneiden oder zumindest eine Strähne von meinem blonden Haar als Souvenir behalten. Leider bin ich nicht mit so einer fülligen Haarpracht gesegnet, dass ich davon etwas herschenken könnte… Aber den Wunsch eines Selfies (das Wort kannten sie!) hab ich ihnen natürlich gerne erfüllt.

Als ich mich später unter die Dusche gestellt habe, habe ich schließlich herausgefunden, was die Beauty-Ladies mir mit ihrem “fiesen” Kommentar sagen wollten:

Ich hatte einen rot-weiß gestreiften Rücken! Ein skurriles Sonnenbrand-Muster auf meiner Haut.

Ich finde, Neugierde, Mut und Gelassenheit zahlen sich aus. Dieses authentische Erlebnis mit den Einheimischen werde ich vermutlich nie vergessen! Ach ja, nach der Massage wurde ich natürlich noch zum Essen eingeladen. Im Wohnzimmer lag doch tatsächlich grüner Teppichrasen, auf dem wir im Sitzkreis wild gestikulierend gegessen haben.

Backpacker ohne Rucksack

TITAN Triport Koffer

So, ich muss Dir ein Geständnis machen: Ich bin kein Backpacker. Ich reise lieber komfortabel mit einem ordentlichen Koffer. Als ich auf der Suche nach einem treuen Begleiter für meine sechsmonatige Reise war, bin ich auf den schicken TITAN Triport aufmerksam geworden. Ein typischer Handgepäck Trolley mit nur 55 cm Höhe und nur ca. 35 Liter Fassungsvermögen war mir einfach viel zu klein. Vor allem, wenn ich schon den unschlagbaren Vorteil habe, dass ich mein Gepäck nicht auf dem Rücken schleppen sondern komfortabel neben mir Spazieren fahren kann, möchte ich wirklich Alles einpacken, was ich auf Reisen brauche.

Der TITAN Triport bietet in seinem schicken Flieger-Design genug Platz für 67 Liter Fassungsvermögen auf 45 x 65 x 25 cm. Du kannst Dir sicher vorstellen, dass ich mich wie ein Schnitzel gefreut habe, als meine Anfrage von TITAN positiv beantwortet wurde und der deutsche Kofferhersteller mir doch tatsächlich meinen Lieblings-Reise-Koffer sponsert.

Alles auf einen Griff bereit, ordentlich und gut geschützt – Koffer bieten viele Vorteile!

Die Aufteilung innen ist einfach super und die Befestigungsriemen tun tatsächlich, was sie sollen – das hab ich schon anders erlebt … Das Beste sind die vier genial leichtgängigen Rollen: Selbst der Staub, der ungeteerten Wege auf Lembongan Island tat der Beweglichkeit keinen Abbruch.

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Was ist ein Backpacker ohne Reiserucksack? Ein Flashpacker.

Bei dieser lustigen Definition, einer neuen Art zu Reisen, habe ich mich wiederentdeckt. Die Merkmale der Flashpacker sind das größere Reisebudget, eine gute technische Ausstattung (Laptop, Kamera etc.) und die Angewohnheit auf diverse Annehmlichkeiten wie z. B. ein Einzelzimmer mit eigenem Bad und tolle Ausflüge nicht verzichten zu wollen.

Wenn Du wert auf kurze Transportwege sowie ruhige Unterkünfte legst und dennoch den Kontakt zu Einheimischen suchst und flexibel reisen willst, bist Du vielleicht auch ein Flashpacker 😉

Als Backpacker wird eher das jugendliche Partyvolk bezeichnet, das keine Hostels mit Mehrbettzimmern scheut und meist über ein geringeres Reisebudget verfügt. Ebenfalls eine spannende Art zu Reisen. Ich kenne auch Backpacker, die weder auf Party aus sind, noch Geld sparen wollen – aber es einfach genießen, in Hostels überall auf der Welt schnell neue Kontakte zu anderen Reisenden zu knüpfen.

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