In Kyoto ist gut Kuscheln

Japan ist so crazy! In Kyoto war ich doch tatsächlich in einem Katzencafé … Dort kann man gegen 5 Euro Eintritt mit Katzen kuscheln, mit ihnen spielen und sie füttern.

Kyoto Nekocafe

Im Alltag wäre ich wohl einfach kopfschüttelnd am Katzencafé vorbei gelaufen. Doch auf Reisen ist man ja meist etwas aufgeschlossener, daher hab ich’s einfach probiert. Bevor ich zu den Katzen durfte, musste ich die Schuhe ausziehen und meine Hände desinfizieren. Ich konnte mir einen Sitzplatz aussuchen und mir wurde ein kleines Poesie-Album gebracht. Darin waren alle Katzen mit Charaktereigenschaften und liebster Streicheleinheit beschrieben. Die weiße Katze Kohaku wird z. B. gern hinter den Ohren gekrault und sie mag es nicht, wenn man sie am Bauch anfasst 😉

Fushimi Inari Neko Cafe

Ich drehte eine kleine Orientierungsrunde und schaute mir die zehn “angestellten” Katzen und die anderen Gäste an. Eine gute Mischung aus drei Einheimischen und drei Touristen. Dann kam auch schon die Bedienung, um mich mit einem Getränk und allerhand Katzenspielzeug zu versorgen. Die Katzen verhalten sich natürlich auch im Café so, wie man es sonst so kennt: Sie entscheiden, ob sie gerade Bock auf Spielen, Schmusen oder Schlafen haben – nicht der (zahlende) Gast. Ich hatte eine lustige Zeit im Katzencafé in Kyoto. Aber es war doch mehr “Anschauen” als “Anfassen” … 😉

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